Abstiegszone

38 Frauen und Männer bilden den Buchholzer Stadtrat.

Die ersten Jahre der Legislaturperiode 2016-2021 plätscherten so dahin.

Mit Ausnahme der Dauerbrenner Ostring und Mühlentunnel gab es keine Highlights.

Das Interesse der Bevölkerung an der Ratsarbeit ist gering. Völlig zu Recht.

Es gibt keine leidenschaftlichen Debatten, sondern nur  abgelesene "Reden".

Animositäten, Empfindlichkeiten und ideologische Betrachtungen beherrschen die Szenerie.

Buchholz hat kein Leitbild. Das führt zu Zufalls-Aktivitäten.

Richtungsweisende Ideen gibt es nicht. Der berühmte Blick über den Tellerrand

ist in Buchholz offensichtlich nicht gewollt (bzw. nicht gekonnt).

 

Dass die Stadt in wenigen Jahren gut Euro 100 Millionen Schulden hat,

ist nur am Rande interessant. Die Haushaltsberatungen gleichen einer Paralyse.

Um den maroden Stadthaushalt einigermaßen zu konsolidieren, wären drastische

Einsparungen erforderlich.

Nur die dreiköpfige AfD-Fraktion legte einen mutigen  Antrag vor, um in wenigen Jahren

mehrere Millionen einzusparen. Selbstverständlich wurde dieser Vorstoß abgelehnt.

Die übrigen Fraktionen begaben sich erneut in Apathie, um nicht nachdenken

und entscheiden zu müssen.

Dieser Rat ist wirklich teuer für Buchholz. Er verweigert sich und ist einfallslos.

Schulden-Macherei ist trumpf. Es droht die Zahlungsunfähigkeit unserer Stadt.

Die Kommunalaufsicht des Landkreises Harburg wird dann einen "Staatskommissar"

einsetzen, der die Buchholzer Geschäfte führt, nicht mehr der Bürgermeister.

Wir befinden uns bereits in der Abstiegszone. Es droht ein jäher Absturz.

HWS                                                                                   20. März 2019

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